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Die Wahl des richtigen Aquarienfilters und der wichtigsten Filtermedien – Leitfaden für Anfänger

Oase Biomaster Thermo Außenfilter mit Vorfilter & Heizer für Aquarien
Ein Außenfilter ist vor allem für größere Aquarien sehr gut geeignet.

Ein guter Aquarienfilter ist essenziell für ein stabiles Ökosystem im Aquarium. Er sorgt dafür, dass das Wasser sauber bleibt, Schadstoffe abgebaut werden und die Fische sowie Pflanzen gesund gedeihen können. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl verschiedener Aquarienfilter von unterschiedlichen Herstellern und Größen. Bei der Wahl des richtigen Filters kann dies leicht überfordernd wirken. In diesem Beitrag zeige ich dir, warum ein Filter so wichtig ist, welche Filtertypen es gibt und worauf man bei der Auswahl des Filters achten sollte.

Warum ist ein Aquarienfilter wichtig?

Ein Filter übernimmt mehrere essenzielle Funktionen in einem Aquarium:

  • Mechanische Filterung: Entfernt grobe Schmutzpartikel wie Futterreste, Pflanzenreste oder Mulm aus dem Wasser.
  • Biologische Filterung: Baut durch hilfreiche Bakterien schädliche Stoffe wie Ammoniak und Nitrit ab.
  • Chemische Filterung: Bindet unerwünschte Stoffe wie Medikamentenrückstände durch spezielle Filtermedien.

Außerdem sorgt ein Filter durch die Strömung und Wasserbewegung dafür, dass Nährstoffe im Aquarium gut verteilt werden und keine „toten“ Stellen im Aquarium entstehen, wo sich unnötig viel Mulm oder Dreck ansammelt. Was für eine gute Wasserhygiene auch nicht optimal ist.

Ohne Filter würde die Wasserqualität schnell abnehmen, was Fische und Pflanzen schädigen kann. Ein Aquarium ohne Filter ist zwar möglich, aber vor allem für Anfänger und Einsteiger in der Aquaristik ist ein Aquarienfilter sehr nützlich und sorgt für weniger Probleme.

Welche Filtertypen gibt es?

Es gibt verschiedene Filtertypen, die sich je nach Aquariengröße und Anforderungen unterscheiden und sich für unterschiedlicher Aquarientypen unterschiedlich gut eignen.

Innenfilter

Innenfilter befinden sich innerhalb des Aquariums und sind besonders für kleine bis mittelgroße Becken geeignet. Sie sind einfach zu installieren und benötigen keine zusätzlichen Schläuche oder externe Technik. Allerdings nehmen Innenfilter viel Platz im Aquarium weg und bieten oft eine geringere Filterleistung, sowie ein kleineres Filtervolumen das für wichtige Filtermedien verwendet werden kann.

Dennerle Nano Eckfilter – Verpackung & Design
Nano-Eckfilter sind besonders gut für kleine Aquarien geeignet und meistens auch garnelensicher. Durch die Platzierung in einer Ecke des Aquariums nehmen sie auch wenig Platz weg.

Außenfilter

Außenfilter befinden sich außerhalb des Aquariums und werden mithilfe zusätzlicher Schläuche am Aquarium angeschlossen. Sie bieten eine sehr effiziente Filterleistung und sind ideal für größere Aquarien. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie das Gesamtbild des Aquariums nicht stören, da sie unsichtbar platziert werden können z.B. im Unterschrank und sie eine großes Filtervolumen und somit viel Platz für Filtermaterialien bieten.

Rucksackfilter (Hang-On-Filter)

Rucksackfilter sind eine Mischung aus Innen- und Außenfilter. Sie werden einfach am Rand des Aquariums eingehängt und benötigen wenig Platz im Becken. Hang-On-Filter sind Aquarienfilter die besonders für sehr kleine bis mittelgroße Aquarien eine gute Wahl sind. Diese Filter können allerdings nur bei offenen Aquarien betrieben werden, bzw. Aquarien, die mit einer Abdeckscheibe abgedeckt werden.

Welche Filtermaterialien gibt es?

Ein guter Filter braucht das richtige Filtermaterial. Hier sind die wichtigsten Filtermedien und ihre Funktionen:

  • Filterwatte: Entfernt feine Schwebstoffe und sorgt für klares Wasser.
  • Filterschwämme in unterschiedlichen Stärken: Bieten eine grobe mechanische Filterung und eine große Oberfläche für Bakterien.
  • Keramikröllchen: Fördern die Ansiedlung nützlicher Bakterien für die biologische Filterung.
  • Aktivkohle: Entfernt Schadstoffe und Medikamentenrückstände aus dem Wasser (nur temporär nutzen!).
Verschiedene Filtermedien für Aquarien – Filterwatte und Mikro-Filtervlies
Es gibt viele verschiedene Filtermedien die von unterschiedlichen Herstellern angeboten werden.

Wie bestückt man den Filter richtig? Die besten und wichtigsten Filtermedien fürs Aquarium

Ein gut bestückter Filter setzt sich in der Regel aus folgender Reihenfolge der Filtermedien zusammen. Das Wasser aus dem Aquarium sollte im Filter zuerst die mechanische Filterung mit Filterschwämmen und zum Schluss, bevor das Wasser wieder ins Aquarium gelangt, ein feines Filtervlies oder Filterwatte, durchlaufen.

  1. Mechanische Filterung (grober Filterschwamm) – entfernt grobe Schmutzpartikel aus dem Wasser.
  2. Mechanische Filterung (feiner Filterschwamm) – entfernt übrig gebliebene Schmutzpartikel die zu klein für den groben Filterschwamm sind
  3. Biologische Filterung (z. B. Keramikröllchen oder Bio-Filtermedien) – fördert den Abbau von Schadstoffen und bietet eine optimale Besiedlungsfläche für nützliche Bakterien.
  4. Chemische Filterung (optional, z. B. Aktivkohle) – für spezielle Zwecke wie Medikamentenentfernung.
  5. Mechanische Filterung (feines Filtervlies / Filterwatte) – entfernt feinste Trübungen bevor das Wasser wieder ins Aquarium gelangt, die beim durchlaufen aller Filtermedien übrig geblieben sind.

Ich persönlich betriebe mein Filter meistens nur mit Filterschwämmen (grobporig und feinporig), biologischem Filtermaterial wie Seachem Matrix und zum Schluss noch eine Schicht Filterwatte. Optional und je nach Bedarf kommt auch noch ein Säckchen Seachem Purigen dazu. Das ist ein synthetisches Adsorptionsmittel, das sehr schnell feinste Trübungen aus dem Aquarienwasser entfernt und für kristallklares Wasser sorgt. Eine chemische Filterung lasse ich immer komplett weg.

Vorschau
Haquoss Filterschwamm, 10 Ppi, grobe Körnung, 5 x 15 x 10 cm, Blau
Juwel 88151 bioPlus fine (Jumbo) -Schwamm fein, XL
Seachem Matrix Bio Media
Fluval Aktivkohle Filtereinsatz, geeignet für Flex 34 L, 57 L und 123 L sowie die Spec 1, 3 und 5 Aquarien
Hobby Aqualon 500 g
Seachem Purigen Ultimate Filtration 100 ml Filtermedium für Aquarien
Titel des Produkts
Grober Filterschwamm
Feiner Filterschwamm
Seachem Matrix | Biologisches Filtermedium
Aktivkohle | Chemisches Filtermedium
Hobby Aqualon | Filterwatte
Seachem Purigen im praktischen Beutel | Synthetisches Filtermedium
Weitere Details
Zur mechanischen Entfernung grober Schmutzpartikel.
Zur mechanischen Entfernung feinerer Schmutzpartikel.
Extrem poröses biologisches Filtermedium mit riesiger Oberfläche. Perfekt als Siedlungsfläche für nützliche Bakterien.
Zur Entfernung von Medikamentenrückständen nach einer Behandlung im Aquarium.
Perfekt für die mechanische und biologische Filterung im Aquarium. Lässt sich einfach für jede Filtergröße aufteilen.
Sorgt für kristallklares Wasser und entfernt Verfärbungen effektiv innerhalb 1-2 Tagen. Kann mehrfach wiederverwendet werden.
Vorschau
Haquoss Filterschwamm, 10 Ppi, grobe Körnung, 5 x 15 x 10 cm, Blau
Titel des Produkts
Grober Filterschwamm
Weitere Details
Zur mechanischen Entfernung grober Schmutzpartikel.
Vorschau
Juwel 88151 bioPlus fine (Jumbo) -Schwamm fein, XL
Titel des Produkts
Feiner Filterschwamm
Weitere Details
Zur mechanischen Entfernung feinerer Schmutzpartikel.
Vorschau
Seachem Matrix Bio Media
Titel des Produkts
Seachem Matrix | Biologisches Filtermedium
Weitere Details
Extrem poröses biologisches Filtermedium mit riesiger Oberfläche. Perfekt als Siedlungsfläche für nützliche Bakterien.
Vorschau
Fluval Aktivkohle Filtereinsatz, geeignet für Flex 34 L, 57 L und 123 L sowie die Spec 1, 3 und 5 Aquarien
Titel des Produkts
Aktivkohle | Chemisches Filtermedium
Weitere Details
Zur Entfernung von Medikamentenrückständen nach einer Behandlung im Aquarium.
Vorschau
Hobby Aqualon 500 g
Titel des Produkts
Hobby Aqualon | Filterwatte
Weitere Details
Perfekt für die mechanische und biologische Filterung im Aquarium. Lässt sich einfach für jede Filtergröße aufteilen.
Vorschau
Seachem Purigen Ultimate Filtration 100 ml Filtermedium für Aquarien
Titel des Produkts
Seachem Purigen im praktischen Beutel | Synthetisches Filtermedium
Weitere Details
Sorgt für kristallklares Wasser und entfernt Verfärbungen effektiv innerhalb 1-2 Tagen. Kann mehrfach wiederverwendet werden.

Welcher Aquariumfilter eignet sich für welche Aquariengröße?

Grundsätzlich lässt sich sagen, umso größer ein Aquarium ist, umso weniger sinnvoll ist die Verwendung von Hang-On Filtern oder Innenfiltern. Bei sehr großen Aquarien ist es sogar üblich mehrere Außenfilter gleichzeitig zu verwenden oder einen Außenfilter mit Innenfiltern zu ergänzen.

AquariengrößeEmpfohlener Filtertyp
Bis 30 LiterInnenfilter, Rucksackfilter (Hang-On)
30-100 LiterInnenfilter, Rucksackfilter (Hang-On), kleiner Außenfilter
100-300 LiterGroßer Innenfilter, Außenfilter
Über 300 LiterGroßer Außenfilter, Mehrkammerfilter

Innenfilter oder Außenfilter? Was ist besser?

Die Wahl zwischen Innen- und Außenfilter hängt von mehreren Faktoren ab, darunter die Beckengröße, der Besatz und die persönlichen Vorlieben. Beide Filtertypen haben ihre Vor- und Nachteile.

Vorteile und Nachteile eines Innenfilters

Vorteile Innenfilter

  • Einfach zu installieren und zu reinigen
  • Günstiger in der Anschaffung
  • Keine zusätzlichen Schläuche oder externe Technik notwendig

Nachteile Innenfilter

  • Nimmt Platz im Aquarium weg
  • Meist geringere Filterleistung als ein Außenfilter
  • Sichtbar im Aquarium und kann das Gesamtbild stören

Vorteile und Nachteile eines Außenfilters

Vorteile Außenfilter

  • Hohe Filterleistung, ideal für größere Aquarien
  • Platzsparend, da Filter sich außerhalb des Aquariums befindet
  • wenig sichtbare Technik im Aquarium
  • Mehr Platz für nützliche Filtermedien

Nachteile Außenfilter

  • Teurer in der Anschaffung
  • Installation und Wartung meistens aufwendiger
  • Risiko von undichten Schlauchverbindungen und Anschlüssen
Oase Außenfilter für Aquarien mit Vorfilter & großem Filtervolumen
Ein Außenfilter hat viel Platz für wichtige Filtermedien. Hier kann sogar der Heizer im Filter versteckt werden. Somit hat man im Aquarium kaum sichtbare Technik.

Je nach Aquariengröße und individuellen Anforderungen kann also sowohl ein Innenfilter als auch ein Außenfilter die richtige Wahl sein.

Aquarienfilter im Überblick – sortiert nach Aquariengröße

Damit du einen kleinen Überblick an gängigen Aquarienfiltern für unterschiedliche Aquariengrößen bekommst, habe ich dir hier einmal ein paar bekannte und gut funktionierende Filter aufgelistet. Die meisten dieser Filter habe ich auch selbst schon verwendet oder verwende ich immer noch.

Vorschau
Aquael Aussenfilter Versamax FZN - Mini
SunSun JP-092 Innenfilter Aquarium mit Pumpe 250 l/h 3W Eckfilter S für kleines Aquarium bis 40 L
JBL CristalProfi m greenline 6096000, Mattenfilter inkl. Pumpe, Für Aquarien von 20-80 l, 1 Stück (1er Pack)
Oase Aquarium Innenfilter BioPlus Thermo 50
Oase Aquarium Aussenfilter FiltoSmart 60
JBL CristalProfi e902 greenline Außenfilter für Aquarien
Titel des Produkts
Aquael Versamax Mini | Hang-On-Filter
SunSun Nano | Eck-Innenfilter
JBL CristalProfi M Greenline | Mattenfilter
Oase BioPlus Thermo | Eck-Innenfilter
Oase FiltoSmart | Außenfilter
JBL CristalProfi Greenline | Außenfilter
Weitere Details
Leichte Reinigung und Wechsel der Filtermedien. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Kleiner Eck-Innenfilter ideal auch für Garnelen-Aquarien
Garnelensicherer Innenfilter mit großer Filterfläche, die als optimale Weidefläche für Garnelen dient.
Erweiterbar mit einem Regelheizer der sich toll hinter dem Filter verstecken lässt. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Kompakter und leistungsfähiger Außenfilter. Ein passender Regelheizer kann einfach nachgerüstet und in den Filter integriert werden. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Leistungsstarker Außenfilter mit Vorfilter zur einfachen Reinigung. Komplett ausgestattet und anschlussfertig. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Geeignet für Aquariengröße
Von ca. 10 - 150 Liter, je nach Variante.
bis ca. 30 Liter
Von ca. 20 - 80 Liter
Von ca. 30 - 200 Liter, je nach Variante.
Von ca. 60 - 300 Liter, je nach Variante.
Von ca. 40 - 800 Liter, je nach Variante.
Vorschau
Aquael Aussenfilter Versamax FZN - Mini
Titel des Produkts
Aquael Versamax Mini | Hang-On-Filter
Weitere Details
Leichte Reinigung und Wechsel der Filtermedien. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Geeignet für Aquariengröße
Von ca. 10 - 150 Liter, je nach Variante.
Vorschau
SunSun JP-092 Innenfilter Aquarium mit Pumpe 250 l/h 3W Eckfilter S für kleines Aquarium bis 40 L
Titel des Produkts
SunSun Nano | Eck-Innenfilter
Weitere Details
Kleiner Eck-Innenfilter ideal auch für Garnelen-Aquarien
Geeignet für Aquariengröße
bis ca. 30 Liter
Vorschau
JBL CristalProfi m greenline 6096000, Mattenfilter inkl. Pumpe, Für Aquarien von 20-80 l, 1 Stück (1er Pack)
Titel des Produkts
JBL CristalProfi M Greenline | Mattenfilter
Weitere Details
Garnelensicherer Innenfilter mit großer Filterfläche, die als optimale Weidefläche für Garnelen dient.
Geeignet für Aquariengröße
Von ca. 20 - 80 Liter
Vorschau
Oase Aquarium Innenfilter BioPlus Thermo 50
Titel des Produkts
Oase BioPlus Thermo | Eck-Innenfilter
Weitere Details
Erweiterbar mit einem Regelheizer der sich toll hinter dem Filter verstecken lässt. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Geeignet für Aquariengröße
Von ca. 30 - 200 Liter, je nach Variante.
Vorschau
Oase Aquarium Aussenfilter FiltoSmart 60
Titel des Produkts
Oase FiltoSmart | Außenfilter
Weitere Details
Kompakter und leistungsfähiger Außenfilter. Ein passender Regelheizer kann einfach nachgerüstet und in den Filter integriert werden. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Geeignet für Aquariengröße
Von ca. 60 - 300 Liter, je nach Variante.
Vorschau
JBL CristalProfi e902 greenline Außenfilter für Aquarien
Titel des Produkts
JBL CristalProfi Greenline | Außenfilter
Weitere Details
Leistungsstarker Außenfilter mit Vorfilter zur einfachen Reinigung. Komplett ausgestattet und anschlussfertig. Der Filter ist in mehreren Größen erhältlich.
Geeignet für Aquariengröße
Von ca. 40 - 800 Liter, je nach Variante.

Wie groß sollte der Filter für mein Aquarium sein? Wie oft sollte das Wasser pro Stunden umgewälzt werden? Wie hoch sollte die Durchflussmenge des Filters sein?

Die Wahl der richtigen Filtergröße hängt von der Beckengröße und dem Besatz ab. Eine allgemeine Faustregel besagt, dass der Filter das gesamte Aquarienvolumen mindestens 2-4 Mal pro Stunde umwälzen sollte. Dies gilt allerdings nur für ein klassisches Gesellschaftsaquarium. Bei einem Aquascape ist meist eine größere Filterleistung notwendig, da die Nährstoffe und CO2 im Aquarium optimal verteilt werden sollten und ich einem Aquascapes auch oftmals sehr viel Hardscape verwendet wird, was es schwerer macht, im gesamten Becken eine optimale Wasserzirtkulation zu erhalten. Hier kannst du dich an einer Umwälzung des 5- 10 fachen des Aquarieninhalts orientieren.

Beispiel: Bei einem 100-Liter-Aquarium sollte der Filter eine Durchflussmenge von mindestens 200 bis 400 Litern pro Stunde haben.

Bei stark besetzten Aquarien oder Aquarien mit vielen Pflanzen oder einem großen Aufbau an Steinen und Wurzeln kann eine höhere Umwälzung von 5-10 Mal pro Stunde vorteilhaft sein (dies ist vor allem bei Aquascapes der Fall).

Beachte dass die Strömung am Filter nicht zu stark eingestellt ist, da viele Fische wie z.B. Labyrinthfische eine schwächere Strömung bevorzugen. Die Strömung kann bei den meisten Filtern allerdings individuell am Auslass eingestellt werden.

In diesem Artikel habe ich für mein 126 Liter Low-Budget Aquascape z.B. auch einen Innenfilter verwendet. Der Filter könnte zwar noch etwas größer sein und ein größeres Filtervolumen haben, da sich ein Aquarienfilter sobald er eine gewisse Zeit in Betrieb ist immer etwas zusetzt und die Filterleiostung dann abnimmt. Allerdings funktioniert das bisher noch ganz gut, weshalb ich den Filter noch nicht getauscht habe. Da ich bei diesem Aquarium im Unterschrank keinen Platz habe, kann ich dort leider keinen Außenfilter anschließen.

Muss ich die Filtermedien reinigen? Falls ja, wie oft?

Ja, die Reinigung der Filtermedien ist notwendig, um die Leistungsfähigkeit des Aquarienfilters zu erhalten und die Ansammlung von organischem Material zu vermeiden. Allerdings sollte man dabei vorsichtig sein, um die nützlichen Bakterien nicht zu zerstören. Im besten Fall reinigt man den Filter erst, wenn der Wasserdurchfluss sichtbar nachlässt.

Du kannst dich aber auch grob an folgendes Reinigungsintervall halten. Beachte allerdings dass dies von mehreren Faktoren abhängig ist (Filterleistung, Fischbesatz, Pflanzenmenge im Aquarium, Futtermenge etc.) und für jedes Aquarium individuell ist:

  • Mechanische Filtermedien (z. B. Filterwatte, Schwämme): Alle 2-4 Wochen auswaschen, um groben Schmutz zu entfernen.
  • Biologische Filtermedien (z. B. Keramikröllchen, Bio-Balls): Nur bei starker Verschmutzung leicht mit Aquarienwasser ausspülen, etwa alle 2-3 Monate.
  • Chemische Filtermedien (z. B. Aktivkohle): Nur temporär verwenden und nach 4-6 Wochen austauschen.
Oase Biomaster Thermo Außenfilter – Schlauchanschlüsse, Vorfilter & Heizer
Viele Außenfilter wie dieser Oase Biomaster Thermo haben einen nützlichen Vorfilter, der eine einfache Reinigung ermöglicht.

Wichtig: Filtermedien sollten nicht mit Leitungswasser gereinigt werden, da das enthaltene Chlor im Wasser die nützlichen Bakterien abtötet. Stattdessen immer Aquarienwasser für die Reinigung verwenden. Fülle dazu einfach etwas Aquarienwasser in einen Eimer und drücke die Filtermedien (Schwämme) im Wasser mehrmals aus. Biologisches Filtermaterial (z.B. Keramikröllchen) können einfach im Eimer mit Aquarienwasser ausgespült werden.

Die Filtermedien in einem Filter sollten außerdem nicht alle gleichzeitig gereinigt werden, um die nützlichen Bakterien zu erhalten. Hat dein Filter z.B. zwei Schwämme, dann reinige nur den einen Schwamm und lass den anderen einfach so wie er ist. Beim der nächsten Reinigung nimmst du dann den anderen Schwamm den du beim letzten mal nicht gereinigt hast.

Fazit

Die Wahl des richtigen Aquarienfilters hängt von der Beckengröße, dem Besatz und den individuellen Anforderungen ab. Innenfilter und Rucksackfilter eignen sich meistens eher für kleinere Becken, während Außenfilter eine bessere Filterleistung für größere Aquarien bieten. Die richtige Bestückung und Pflege des Filters sind entscheidend für ein stabiles und gesundes Aquarium.

Hat dir dieser Artikel geholfen? Welchen Aquarienfilter nutzt du am liebsten? Schreib es in die Kommentare!

Fragen und Antworten

Da im Filter wichtige Bakterien leben die für ein stabiles Ökosystem sorgen, muss der Filter 24 Stunden täglich durchlaufen. Umso länger ein Aquarienfilter ausgeschaltet ist z.B. bei der Reinigung umso mehr Bakterien sterben im Filter ab, da kein Wasserdurchfluss mehr zur Verfügung steht und sie dadurch nicht mehr mit Sauerstoff versorgt werden.

Die Filtermedien sollten gereinigt werden, sobald der Wasserdurchfluss sichtbar nachlässt.

Ein zu schwacher Aquarienfilter zeigt sich durch trübes Wasser, hohe Ammoniak und Nitritwerte, verstärktes Algenwachstum oder schlechten Wasserdurchfluss. Auch Sauerstoffmangel bei Fischen oder Krankheitssymptome können Hinweise sein. In diesem Fall solltest du prüfen, ob der Filter sich mit Schmutz zugesetzt hat (bei einem Außenfilter auch die Schläuche prüfen) und ggf. die Filtermedien reinigen. Die Durchflussmenge höher einstellen, falls das bei deinem Filter geht, oder auf ein leistungsstärkeres Modell umsteigen.

Ein Aquarium kann natürlich auch ohne einen Filter betrieben werden. Möglich ist das bei einem sehr geringen Fischbesatz und einer starken Bepflanzung. Allerdings ist das eher empfehlenswert wenn man schon etwas Erfahrung in der Aquaristik hat und ich würde es Anfängern nicht unbedingt empfehlen.

bakterienblüte-aquascape

Plötzlich trübes Wasser im Aquarium? So kannst du eine Bakterienblüte effektiv beheben

Kristallklares Wasser im Aquarium ist das Ziel jedes Aquarianers. Doch was, wenn plötzlich das Wasser milchig-trüb wird, ohne dass ein offensichtlicher Grund erkennbar ist? Ist das gefährlich für die Fische? Wie bekomme ich das Wasser wieder klar?

In vielen Fällen ist eine sogenannte Bakterienblüte im Aquarium die Ursache. Und meistens ist sie gar nicht so schlimm, wie man im ersten Moment vielleicht denkt. In diesem Artikel erfährst du, warum eine Bakterienblüte auftritt, welche Ursachen sie hat, welche Maßnahmen du ergreifen kannst und wie gefährlich sie für Fische und andere Aquarienbewohner ist.

Was ist eine Bakterienblüte?

Eine Bakterienblüte im Aquarium beschreibt eine explosionsartige Vermehrung von freischwebenden Bakterien im Wasser. Diese Mikroorganismen sind für das biologische Gleichgewicht im Aquarium essenziell, können sich aber unter bestimmten Bedingungen massenhaft ausbreiten, was zu einer sichtbaren Trübung führt. Das Wasser erscheint milchig-weiß, und in schweren Fällen kann dies den Sauerstoffgehalt im Becken beeinflussen.

Bakterienblüten treten häufig in frisch eingerichteten Aquarien auf, können aber auch in etablierten Becken durch eine plötzliche Änderung der Wasserwerte im Aquarium ausgelöst werden.

Bakterien sind essenziell für den Stickstoffkreislauf im Aquarium. Sie helfen beim Abbau von Fischkot, Futterresten und abgestorbenen Pflanzenteilen. Wenn jedoch plötzlich zu viele dieser Bakterien auftreten, kommt es zu einer sichtbaren Trübung, da sich die Bakterien im Freiwasser ansammeln.

Aquarium in der Einfahrphase mit milchig-trübem Wasser durch eine Bakterienblüte, zwei Wochen nach der Einrichtung.
Eine Bakterienblüte während der Einfahrphase eines Aquariums – ca. 2 Wochen nach der Einrichtung.

Algenblüte oder Bakterienblüte?

Eine Bakterienblüte im Aquarium kann leicht mit einer Algenblüte verwechselt werden, da beide eine sichtbare Trübung des Wassers verursachen. Doch es gibt einige klare Unterschiede:

  • Bakterienblüte: Wasser ist milchig-weiß oder leicht grau. Die Trübung wird durch eine massive Vermehrung freischwebender Bakterien verursacht.
  • Algenblüte: Wasser erscheint grünlich. Ursache ist eine starke Vermehrung von Schwebealgen, oft bedingt durch zu viel Licht und eine hohe Nährstoffkonzentration.

Testmethode: Eine einfache Möglichkeit, um herauszufinden, ob es sich um eine Bakterienblüte oder eine Algenblüte handelt, ist ein Lichttest. Fülle eine kleine Menge Aquarienwasser in ein durchsichtiges Glas und halte es gegen eine Lichtquelle. Erscheint das Wasser grünlich, handelt es sich um eine Algenblüte. Ist das Wasser rein milchig oder trüb, spricht das für eine Bakterienblüte.

Maßnahmen: Während eine Bakterienblüte meist von selbst verschwindet oder mit gezielten Maßnahmen bekämpft werden kann, ist eine Algenblüte oft hartnäckiger und erfordert eine Reduzierung der Beleuchtungsdauer sowie eine Optimierung der Wasserwerte.

Ursachen einer Bakterienblüte im Aquarium

  • Frisch eingerichtete Aquarien (Einfahrphase)
    In neu eingerichteten Aquarien ist das biologische Gleichgewicht noch instabil. Es dauert in der Regel mehrere Wochen bis sich das Gleichgewicht im Aquarium stabilisiert hat. Oft tritt eine Bakterienblüte in der Einfahrphase auf, wenn mit dem Animpfen von Bakterien übertrieben wurde und zu viele Bakterien vorhanden sind. Da diese Bakterien in einem neuen Aquarium noch nicht genügend Nahrung finden, sterben sie ab und werden dadurch zur Nahrung von anderen Bakterien. Dies führt dazu dass sich diese Bakterien rasant vermehren und so ein Überschuss an Bakterien vorhanden ist.

  • Übermäßige Fütterung
    Futterreste zerfallen und setzen Nährstoffe frei, die das Bakterienwachstum anregen. Besonders proteinhaltige Futtersorten können zur Bildung von Ammoniak und Nitrit führen, was das biologische Gleichgewicht stören kann.

  • Unzureichende Filterleistung, schmutziger Filter oder falsche Filtermedien
    Ein schwacher oder zugesetzter Filter kann organische Abfälle nicht effektiv abbauen. Filtermedien können sich mit der Zeit zusetzen und sollten regelmäßig gereinigt werden. Eine zu starke Reinigung des Filters kann jedoch auch schädlich sein, da dabei die nützlichen Bakterienkulturen zerstört werden. Deshalb den Filter am besten nie komplett reinigen, damit immer eine gewisse Anzahl an nützlichen Bakterien im Aquarium vorhanden sind. Zudem könnte es sein dass einfach die falschen Filtermedien verwendet werden. Bakterien brauchen zum Ansiedeln eine große Besiedlungsfläche. Besonders geeignet sind hier Bio-Filtermedien wie z.B. Seachem Matrix . Bestenfalls bestückt man den Filter also nicht nur mit Filterschwämmen sondern auch mit so einem sehr porösem Filtermedium, das die perfekte Besiedlungsfläche für Bakterien bietet.
Vorschau
sera siporax Aquarium Filtermaterial 1000 ml (290g) | Maximale Optimierung der biologischen Filterung | Bio-Filter Medium | Biologische Filterung für Aquarien
Seachem Matrix, 500 ml/17 Oz
EHEIM Substrat pro, 250 ml (Bio-Filtermedium)
Titel des Produkts
Sera Siporax
Seachem Matrix
Eheim Substrat Pro
Weitere Details
Die offenporige, dreidimensionale Tunnel- bzw. Porenstruktur bietet eine optimale Oberfläche für Bakterien und erhöht so die biologische Effektivität.
Sehr poröses Filtermedium für effiziente biologische Filterung. Innere und äußere makroporöse Oberflächenstrukturen. Zerfällt nicht und muss nicht ausgetauscht werden.
Bio-Filtermedium welches mit der Oberfläche der Kügelchen eine optimale Ansiedlungsfläche für wichtige Reinigungsbakterien bietet. Durch die hohe Anzahl an Bakterien werden auch Nitritbelastungsspitzen besser reduziert und die Standzeit des Filtermaterials verlängert.
Vorschau
sera siporax Aquarium Filtermaterial 1000 ml (290g) | Maximale Optimierung der biologischen Filterung | Bio-Filter Medium | Biologische Filterung für Aquarien
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Sera Siporax
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Die offenporige, dreidimensionale Tunnel- bzw. Porenstruktur bietet eine optimale Oberfläche für Bakterien und erhöht so die biologische Effektivität.
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Seachem Matrix, 500 ml/17 Oz
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Sehr poröses Filtermedium für effiziente biologische Filterung. Innere und äußere makroporöse Oberflächenstrukturen. Zerfällt nicht und muss nicht ausgetauscht werden.
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Bio-Filtermedium welches mit der Oberfläche der Kügelchen eine optimale Ansiedlungsfläche für wichtige Reinigungsbakterien bietet. Durch die hohe Anzahl an Bakterien werden auch Nitritbelastungsspitzen besser reduziert und die Standzeit des Filtermaterials verlängert.
  • Abgestorbene Pflanzenreste oder tote Tiere
    Abgestorbene Organismen setzen hohe Mengen an Nährstoffen frei, die Bakterien als Nahrung nutzen. Eine regelmäßige Kontrolle, vor allem an im Hinteren Bereich des Aquarium, wo man abgestorbene Pflanzenteile und tote Fische vielleicht nicht direkt sieht, hilft, diese frühzeitig zu entfernen.

  • Ungleichgewicht der Wasserwerte und eine zu hohe Temperatur
    Plötzliche Änderungen der Wasserwerte können eine Bakterienblüte auslösen. Besonders häufig tritt dies nach einem zu großen Wasserwechsel oder der Verwendung von Medikamenten auf. Chemikalien wie Chlor oder Kupfer können das Wachstum bestimmter Bakterien hemmen und das ökologische Gleichgewicht stören. Außerdem kann eine zu hohe Temperatur eine rasante Vermehrung von Bakterien begünstigen, da sie sich bei einer höheren Temperatur schneller vermehren.

  • Zu hoher Fischbesatz
    Ein zu dicht besetztes Aquarium produziert mehr organische Abfälle, als das Filtersystem bewältigen kann. Dadurch steigen die Nährstoffwerte an, was die Vermehrung von Bakterien ebenfalls fördert.

Symptome einer Bakterienblüte

  • Milchig-trübes Wasser
  • Sauerstoffmangel (Fische schnappen nach Luft)
  • Unwohlsein der Fische (Unruhe, schnelle Atmung, Verstecken)

Es müssen nicht alle Symptome zusammen auftreten, meistens zeigen die Fische anfangs gar kein ungewöhnliches Verhalten und im Aquarium entwickelt sich nur trübes und milchiges Wasser. Im schlimmsten Fall kann es allerdings auch für die Fische und andere Aquarienbewohner gefährlich werden.

Bei einer Bakterienblüte verbraucht nämlich durch die große Anzahl an Organismen im Freiwasser Sauerstoff, was bei Aquarientieren zu einem Sauerstoffmangel führen kann. Vor allem wenn wenig oder kaum Pflanzen vorhanden sind, oder der Filter viel zu klein für das Beckenvolumen ist.

Wann sollte man eingreifen?

Nicht jede Bakterienblüte erfordert sofortiges Handeln. In den meisten Fällen reguliert sich das Problem von selbst, vor allem wenn es sich um eine Bakterienblüte in der Einfahrphase handelt. Wenn die Trübung jedoch länger als zwei Wochen anhält, sich keine Besserung zeigt oder die Fische bzw. andere Aquarientiere ein auffälliges Verhalten zeigen, sollten Maßnahmen ergriffen werden.

Pflegeleichtes und üppig bepflanztes Aquascape für Anfänger
Etwa 3 Wochen nach der Bakterienblüte war sie vollständig verschwunden und das Wasser im Aquarium wieder glasklar.

Bakterienblüte entfernen – die besten Maßnahmen gegen eine Bakterienblüte und trübes, milchiges Wasser

Um eine Trübung und eine Bakterienblüte zu beseitigen helfen die nachfolgenden Schritte. Dabei ist zu beachten, dass die Möglichen Ursachen (siehe oben) beseitigt werden. Grundsätzlich kann man sagen dass auf 3 wichtige Dinge gedacht werden sollte, um eine Bakterienblüte zu entfernen:

  • Nährstoffüberschuss reduzieren
  • Genügend Besiedlungsfläche für Bakterien bieten
  • Schnelle Reduzierung durch Wasserwechsel

Und genauer gesagt, kann das folgendermaßen erreicht werden:

  • Fütterung reduzieren – Weniger Fütterung minimiert organische Abfälle im Wasser. Einmal am Tag eine kleine Portion, sodass es innerhalb 2 Minuten komplett gefressen wurde, reicht den meisten Fischen vollkommen aus.
  • Regelmäßige Wasserwechsel durchführen – Reduziert Schadstoffe im Wasser und entfernt eine überschüssige Bakterienkultur im Freiwasser. Bei einer Bakterienblüte auch großzügige Wasserwechsel von 80 %.
  • Aquarienfilter richtig reinigen & bestücken – Filtermedien am besten mit altem Aquarienwasser ausspülen und nicht mit Leitungswasser, da das Chlor im Leitungswasser nützliche Bakterien abtötet. Nutze poröse Bio-Filtermedien wie Seachem Matrix, um den Bakterien eine bessere Besiedlungsfläche zu bieten.
  • Einsatz eines UV-C-Wasserklärer  – Diese Geräte töten freischwebende Bakterien und klären das Wasser effektiv.
  • Aquarium gut belüften – Eine zusätzliche Sauerstoffzufuhr durch eine Sprudelpumpe oder einen etwas höher positionierten Filterauslauf hilft gegen Sauerstoffmangel im Aquarium.
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Vorbeugung einer Bakterienblüte

Um eine Bakterienblüte in Zukunft zu vermeiden, sollten folgende Dinge beachtet werden:

  • Mäßig füttern und Futterreste entfernen (zu viel Futter und Futter das liegen bleibt ist immer eine Belastung für die Wasserqualität)
  • Regelmäßig Wasserwechsel durchführen (überschüssige Nährstoffe werden somit aus dem Aquarium entfernt)
  • Richtigen Aquarienfilter wählen (je nach Besatzstärke sollte das Beckenvolumen ca. 3x pro Stunden umgewälzt werden und der Filter sollte richtig bestückt sein)
  • Pflanzenreste entfernen und Bodengrund sauber halten (abgestorbene Pflanzenreste entfernen und Bodengrund oberflächlich absaugen)
  • Langsam und vorsichtig neue Tiere einsetzen (nicht zu viele Tiere auf einmal einsetzen. Das erhöht nämlich die Belastung im Aquarium und kann das Gleichgewicht stören)
  • Aquarium nicht plötzlich zu stark beleuchten (eine plötzliche zu starke Beleuchtung kann dazu führen, dass sich Bakterien rasant vermehren)

Unterschied zwischen einer Bakterienblüte und anderen Trübungen im Wasser

Neben einer Bakterienblüte die meistens eine milchig-weiße Trübung aufweist, gibt es noch andere Trübungen im Aquarium die Auftreten können. Um sie nicht zu verwechseln hier mal eine kleine Auflistung, welche Trübungen noch auftreten können.

Grünliche Trübung → Hinweis auf eine Algenblüte, die durch zu viel Licht und Nährstoffe entsteht.

Bräunliche Trübung → Kann durch Huminstoffe aus Wurzeln oder Blättern verursacht werden und ist meist unbedenklich.

Schwebeteilchen im Wasser → Oft durch aufgewühlten Bodengrund oder unzureichende Filterung.

Fragen und Antworten

Meistens nicht, solange genug Sauerstoff vorhanden ist und die Fische kein auffälliges Verhalten zeigen.

Normalerweise 1 – 2 Wochen, spätestens nach 2 Wochen sollte die Trübung verschwunden, oder erheblich zurück gegangen sein.

Während einer Bakterienblüte im Aquarium empfiehlt es sich, alle 2–3 Tage einen Wasserwechsel von ca. 50 % durchzuführen, um überschüssige Bakterien und Nährstoffe im Freiwasser zu entfernen. Bei einer sehr starken Trübung können auch bis zu 80 % vom Wasser getauscht werden. Wichtig ist, dass das biologische Gleichgewicht nicht gestört wird – daher den Filter nicht übermäßig reinigen und auf eine große Besiedlungsfläche für essentielle Bakterien achten.

Das bepflanzte 120P Aquascape nach einigen Monaten - auch emerse Pflanzen wie die Hygrophila siamensis sind zu sehen

Wie wichtig ist CO2 im Aquarium und brauche ich eine CO2-Anlage?

Das bepflanzte 120P Aquascape nach einigen Monaten - auch emerse Pflanzen wie die Hygrophila siamensis sind zu sehen
Mit Hilfe einer zusätzlichen CO2-Düngung ist ein besonders prächtiges Pflanzenwachstum möglich

Die Pflege eines Aquariums ist eine spannende, aber auch herausfordernde Aufgabe. Ein gesundes und gut gepflegtes Aquarium benötigt nicht nur die richtige Auswahl an Technik, sondern auch ein stabiles ökologisches Gleichgewicht. Eines der Themen, das häufig in der Aquaristik diskutiert wird, ist die Frage: „Wie wichtig ist CO2 im Aquarium und ist eine CO2-Anlage unbedingt notwendig um die Pflanzen im Aquarium optimal zu versorgen?“. Viele Aquarianer stehen vor der Herausforderung, die richtigen Entscheidungen zu treffen, wenn es um die Pflege ihrer Wasserpflanzen geht. In diesem Blogbeitrag beschäftigen wir uns ausführlich mit der Frage: Brauche ich eine CO2-Anlage im Aquarium oder Aquascape?

Was ist CO2?

CO2, auch bekannt als Kohlenstoffdioxid, ist ein farb- und geruchloses Gas, das in der Natur allgegenwärtig ist. Es entsteht bei der Verbrennung organischer Stoffe und ist in der Luft in geringen Mengen vorhanden. Im Aquarium spielt CO2 eine zentrale Rolle, da es für das Pflanzenwachstum von entscheidender Bedeutung ist. Pflanzen benötigen CO2 zur Photosynthese, einem biochemischen Prozess, bei dem sie Lichtenergie nutzen, um Kohlendioxid und Wasser in Sauerstoff und Zucker umzuwandeln. Diese Zucker dienen als Energiequelle für das Pflanzenwachstum. Ohne ausreichendes CO2 können Pflanzen nicht richtig wachsen.

Warum brauchen Pflanzen CO2?

Die Photosynthese ist der wichtigste Prozess, bei dem Pflanzen CO2 benötigen. Sie nehmen das Gas über kleine Poren auf der Oberfläche ihrer Blätter auf, die Stomata genannt werden. Während der Photosynthese wird CO2 in Zucker umgewandelt, der als Nährstoff und Energiequelle dient. Sauerstoff wird als Nebenprodukt freigesetzt, was für das Wohlbefinden der Aquarienbewohner wichtig ist.

Wenn das CO2 im Wasser jedoch nicht in ausreichender Menge vorhanden ist, kann es dazu führen, dass die Pflanzen verkümmern oder langsamer wachsen. In einem gut beleuchteten und bepflanzten Aquarium benötigen die Pflanzen oft mehr CO2, als auf natürliche Weise im Wasser gelöst ist. Hier kommt eine zusätzliche CO2-Düngung ins Spiel.

Wie bekomme ich CO2 ins Aquarium?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um CO2 in das Aquarium einzubringen:

  1. Natürlicher CO2-Gehalt im Wasser: In einem nicht stark bepflanzten Aquarium kann der natürliche CO2-Gehalt ausreichen, um die Pflanzen zu versorgen. CO2 gelangt durch die Atmung der Fische und durch biologische Zersetzungsprozesse ins Wasser, aber dies ist oft nicht genug für einen dichten Pflanzenwuchs.
  2. Druckgas-CO2-Anlagen: Dies ist die gängigste Methode, um CO2 in Aquarien zuzuführen. Dabei wird CO2 aus einer Druckflasche in das Aquarium geleitet. Diese Methode ist sehr präzise und ermöglicht es, den CO2-Gehalt im Wasser genau zu steuern.
  3. Bio-CO2-Anlagen: Bio-CO2-Systeme basieren auf der Fermentation von Zucker durch Hefe. Diese Methode ist kostengünstig, aber weniger präzise und eignet sich besser für kleinere Aquarien.
  4. Flüssige CO2-Dünger: Einige Aquarianer nutzen auch flüssige CO2-Präparate, die ins Wasser gegeben werden, um die Pflanzen mit Kohlenstoff zu versorgen. Diese sind jedoch weniger effektiv als CO2-Anlagen.

Wie hoch sollte der CO2-Gehalt im Wasser sein?

Ein optimaler CO2-Gehalt im Aquarium ist entscheidend für das Wachstum der Pflanzen, aber auch für das Wohl der Fische und anderer Bewohner. Der ideale CO2-Wert im Wasser liegt zwischen 20 und 30 mg/l. Zu viel CO2 kann jedoch gefährlich für Fische und Wirbellose sein, da es den Sauerstoffgehalt im Wasser senken kann.

Aquarienpflanzen zeigen bei einem optimalen CO2-Gehalt ein kräftiges und gesundes Wachstum. Die Blätter erscheinen satter und grüner, und die Pflanzen bilden mehr Sauerstoffblasen an ihren Blättern, ein Phänomen, das als „Perling“ bezeichnet wird.

Prächtig grüne Vordergrundpflanzen wachsen mit CO2 im Aquarium

Ist CO2 schädlich für meine Tiere?

Ein zu hoher CO2-Gehalt im Aquarium kann tatsächlich schädlich für die Fische und andere Bewohner sein. Zu viel CO2 führt dazu, dass der Sauerstoffgehalt im Wasser sinkt, was die Atmung der Fische erschwert. Es kann auch zu einer Übersäuerung des Wassers kommen, was den pH-Wert beeinflusst und zu Stress bei den Tieren führt.

Es ist wichtig, den CO2-Gehalt im Wasser genau zu überwachen und dafür zu sorgen, dass er nicht zu hoch wird. Viele Mehrweg-CO2-Anlagen können mit einer zusätzlichen Nachtabschaltung betrieben werden, um eine Überdosierung zu verhindern, da Pflanzen in der Dunkelheit kein CO2 aufnehmen.

Vorteile und Nachteile einer CO2-Anlage

Vorteile:

  • Verbessertes Pflanzenwachstum: Eine CO2-Anlage ermöglicht es, den CO2-Gehalt im Wasser zu optimieren, was zu einem kräftigeren und schnelleren Wachstum der Pflanzen führt.
  • Gesunde Wasserpflanzen: Aquarienpflanzen, die ausreichend CO2 erhalten, sehen gesünder aus, sind kräftiger und farbintensiver.
  • Verbesserte Sauerstoffproduktion: Gesunde Pflanzen produzieren mehr Sauerstoff, was das Wohlbefinden der Fische unterstützt.

Nachteile:

  • Kosten: Eine CO2-Anlage, besonders eine Druckgas-CO2-Anlage, kann in der Anschaffung teuer sein.
  • Komplexität: Der Betrieb einer CO2-Anlage erfordert eine sorgfältige Überwachung des CO2-Gehalts und besonders für Anfänger in der Aquaristik kann die Installation und Inbetriebnahme einer CO2-Anlage abschreckend wirken
  • Risiko für die Tiere: Ein zu hoher CO2-Gehalt im Wasser kann gefährlich für die Fische und Wirbellose im Aquarium werden.

CO2-Anlagen im Überblick

Es gibt verschiedene Arten von CO2-Anlagen, die für Aquarien verwendet werden können:

  1. Druckgas-CO2-Anlage: Dies ist die präziseste und am weitesten verbreitete Methode zur CO2-Düngung im Aquarium. Eine Druckgasflasche wird an ein Ventil und einen Diffusor angeschlossen, der das CO2 in feine Blasen im Wasser abgibt. Diese Anlagen sind zuverlässig und ermöglichen eine exakte Dosierung des CO2. Bei den Druckgasanalgen unterscheidet man zwischen Einweg- und Mehrweg-CO2-Anlagen. Mehrweg-CO2-Anlagen können kostengünstig in Handel oder im Aquaristikgeschäft befüllen werden. Einweg-CO2-Anlagen muss man hingegen, sobald sie leer sind, entsorgen.
  2. Bio-CO2-Anlage: Hierbei handelt es sich um eine kostengünstigere Methode, bei der CO2 durch die Fermentation von Zucker und Hefe produziert wird. Diese Systeme sind weniger präzise und liefern nicht so gleichmäßige CO2-Mengen wie Druckgasanlagen, eignen sich aber gut für kleinere Aquarien.
  3. Flüssige CO2-Dünger: Diese Produkte sind einfach in der Anwendung und bieten eine Alternative zur klassischen CO2-Anlage. Sie eignen sich besonders für kleinere Aquarien oder für Aquarianer, die keine technische Anlage installieren möchten. Allerdings sind sie weniger effektiv und langfristig teurer.
Vorschau
Dennerle CO2 Einweg-Flasche 500 g - zur CO2-Düngung von Aquarien
JBL PROFLORA CO2 CYLINDER 500 M, Mehrweg-CO2-Druckgasflasche, 500 g CO2, Gewinde W21,8 x 1/14
Dennerle Carbo Bio Style 120 - Bio CO2 Düngeanlage für Süßwasser-Aquarien
Easy Life Carbo 1000 ml EasyCarbo flüssiger Dünger für Aquariumpflanzen 1 Liter
Titel des Produkts
CO2 Einweg-Flasche 500 g
CO2 Mehrweg-Druckgasflasche 500 g
Bio CO2-Anlage
Flüssiger CO2 Dünger
Weitere Details
Einwegflasche zur komfortablen CO2-Düngung von Aquarien. Kann nicht wieder befüllt werden.
Einwegflasche zur komfortablen CO2-Düngung von Aquarien. Kann wieder befüllt werden, sobald sie leer ist.
Kostengünstige Möglichkeit CO2 ins Aquarium zu bekommen. CO2-Gehalt kann allerdings nicht präzise reguliert werden und wird auch über Nacht zugeführt.
Leistungsstarker und effizienter Kohlenstoffdünger für Aquarienpflanzen. Fördert das Pflanzenwachstum. Am besten in Kombination mit einer CO2-Düngeanlage verwenden.
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Dennerle CO2 Einweg-Flasche 500 g - zur CO2-Düngung von Aquarien
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CO2 Einweg-Flasche 500 g
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CO2 im Aquarium kontrollieren

Die Kontrolle des CO2-Gehalts im Aquarium ist entscheidend, um das Gleichgewicht zwischen Pflanzenwachstum und dem Wohl der Tiere zu gewährleisten und um eine Überdosierung zu vermeiden. Hierzu gibt es verschiedene Methoden:

Tröpfchentest: Mit einem CO2-Tröpfchentest kann der CO2-Gehalt im Wasser relativ einfach und genau bestimmt werden. Dabei wird eine Wasserprobe mit einer speziellen Lösung vermischt, die ihre Farbe je nach CO2-Konzentration ändert.

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CO2 Testset
Einfache und sichere Kontrolle des CO2-Gehalts im Wasser.

Dauertest: Ein CO2-Dauertest ist ein kleines Gerät, das dauerhaft im Aquarium platziert wird. Es enthält eine Indikatorlösung, die je nach CO2-Gehalt im Wasser ihre Farbe ändert. Der Vorteil dieses Tests ist, dass er kontinuierlich den CO2-Wert anzeigt.

CO2 Dauertest inkl. Indikatorlösung
CO2 Dauertest aus Glas inkl. Indikatorlösung zur dauerhaften Überwachung des CO2-Gehalts. Wird im Aquarium angebracht und ist durch die Farbanzeige leicht abzulesen.

pH-Wert messen: Da der CO2-Gehalt direkt mit dem pH-Wert des Wassers zusammenhängt, kann auch der pH-Wert ein Indikator für den CO2-Gehalt sein. Ein niedriger pH-Wert deutet oft auf einen hohen CO2-Gehalt hin.

Fazit

Ob eine CO2-Anlage im Aquarium benötigt wird, hängt stark von der Art des Aquariums ab. Bei einem dicht bepflanzten Aquarium mit anspruchsvollen Pflanzen, ist eine CO2-Anlage oft unverzichtbar, um ein optimales Pflanzenwachstum zu gewährleisten. In einem weniger bepflanzten oder kleineren Aquarium kann der natürliche CO2-Gehalt jedoch ausreichend sein. Ich habe selbst schon einige Becken ohne eine zusätzliche CO2-Zugabe betrieben. Unter anderem dieses Low-Tech Aquarium. Und kann sagen, dass es auf jeden Fall funktioniert. Mit einer zusätzlichen CO2-Dosierung wachsen die Pflanzen aber definitiv gesünder und schneller.

CO2-Anlagen bieten daher klare Vorteile, insbesondere wenn es um das Wachstum und die Gesundheit der Pflanzen geht. Allerdings bringen sie auch Kosten und einen höheren Wartungsaufwand mit sich. Letztlich sollte die Entscheidung, ob eine CO2-Anlage notwendig ist, auf den individuellen Bedürfnissen des Aquariums und der Pflanzen basieren.

Wenn du dich für eine CO2-Anlage entscheidest, achte darauf, den CO2-Gehalt regelmäßig zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Aquarienbewohner nicht gefährdet werden. Mit der richtigen Balance zwischen Pflanzen, Tieren und Technik kann dein Aquarium zu einem gesunden und harmonischen Lebensraum werden.

Fragen und Antworten

Aufgrund der geringen Anschaffungskosten kann sich eine Bio-CO2-Anlage durchaus lohnen. Vor allem als Einstieg und bei kleinen Aquarien. Beachte jedoch dass eine genaue Dosierung hier nicht möglich ist. Für große, oder sehr stark bepflanzte Aquarien ist eine Bio-CO2-Anlage weniger geeignet.

Beide Anlagen können gleich betrieben werden. Eine Einweg-CO2-Anlage ist in der Erstanschaffung deutlich günstiger, allerdings kannst du sie nicht kostengünstig wieder befüllen lassen und musst jedes mal eine komplett neue Flasche kaufen. Auf Dauer und vor allem für größere Aquarien lohnt sich die Investition in eine Mehrweg-Anlage also definitiv. Das wieder befüllen einer Mehrweg-Anlage kostet im Handel ca. 10 €.

Abhängig von verschiedenen Faktoren wie Aquariengröße, Pflanzenmenge und CO2-Dosierung hält eine 500 g CO2-Anlage ca. 2-3 Monate, eine 2 kg CO2-Anlage ca. 6-12 Monate und eine Bio-CO2-Anlage ca. 2-4 Wochen.